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2. Rätsel um eine Werklok

 
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HeJa



Anmeldedatum: 28.01.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 08.12.2012, 18:12    Titel: 2. Rätsel um eine Werklok Antworten mit Zitat

Hallo

mir sind kürzlich folgende Fotos zugelaufen.
[img]
http://im.bilderkiste.org/3135499225552/Dampflok1.JPG

http://im.bilderkiste.org/8135499228471/Dampflok2.JPG
[/img]
Sie zeigen den Tagebau Königsaue so ca. 1930-35. Damals war hier 750 mm
Spurweite. Die Abraumwagen waren wohl schon 25qm Typen aber was ist das für eine Lok ?? wäre interessant sie im Modell für meinen Tagebau nachzubauen. Vieleicht kann einer helfen.

HeJa
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dtlwinkler



Anmeldedatum: 05.03.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 15.12.2012, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Loktyp ist nicht so einfach herauszubekommen. Zuerst dachte ich an Hanomag, die hatten zum Teil diese gemeinsame Verkleidung der Dome. Vielleicht ist es auch eine Henschel-Lok, zumindest der Übergang in der Wasserkastenunterkante ist auch an dieser Lok hier: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4247227 zu finden. Das Führerhaus sieht aus, als wenn man es nach einem Unfall provisorisch wieder aufgebaut hätte, das passt zu keiner der bekannten Lokomotivbaufirmen. Es hat auch mal einen Brand in der Werkstatt gegeben, vielleicht ist die Lok da beschädigt worden.
Insofern ist eine Identifizierung schwierig.
Die Aufnahme muss nach 1937 entstanden sein, denn da ging die Grube Georg an die Solvay AG. Die Spurweite ist deshalb 900 mm, das war Nachterstedt noch zuletzt die Standardspurweite.
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Kohlebahner



Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 21.12.2012, 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nicht nur die Anschriften an den Abraumwagen verraten den Ort der beiden Aufnahmen (diese könnten ja auch an ein anderes Werk ausgeliehen worden sein), vielmehr lässt der mit abgebildete Bagger keinen Zweifel am Standort Königsaue zu! Der Bagger 3, ein E 500, wurde 1940 von Buckau an die Deutschen Solvaywerke für die Grube Georg (Königsaue) geliefert, so dass auch der Zeitpunkt der Aufnahmen weiter eingegrenzt werden kann.

Für die Identifikation der Dampflokomotive fehlen mir leider die Kenntnisse zu den Bauartmerkmalen der verschiedenen Hersteller. Sollte ich aber auf der zweiten Aufnahme die Werksnummer "11" richtig erkannt haben (links vom Führerhausseitenfenster - Heizerseite), dann müsste es sich um eine "Wienerin" handeln, nämlich um die Fabriknummer 9094 der Wiener Lokomotivfabrik in Floridsdorf. Die WLF lieferte 1940 insgesamt drei Lokomotiven an Georg (FNr. 9094-96), Bauart Bt für 900 mm Spurweite. Neben der "11" ist auch die "12" (9095) sicher für Georg nachweisbar.

Mit freundlichen Grüßen und frohe Festtage!
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dtlwinkler



Anmeldedatum: 05.03.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 22.12.2012, 11:12    Titel: Lok 11 Antworten mit Zitat

Hallo,
Floridsdorf könnte passen, dann würde sich die Blechverkleidung und der Baustil des Führerhauses erklären. Da Henschel dorthin auch Aufträge verlagerte, wären auch die Baumerkmale der Henschel-Loks erklärbar. Leider ist im Netzt sonst nichts weiter uber diese Grubenloks zu finden.
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HeJa



Anmeldedatum: 28.01.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 05.01.2013, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich kenne jemanden aus einem Eisenbahnerverein, vieleicht gibt es dort Literatur zu den Loks.
Den Eimerkettenbagger habe ich möglicherweise noch selber gesehen in Königsaue. Ich kann mich nur an einen Schienen gebundenen Eimerkettenbagger ,Mitte der 60 ziger erinnern. Damals wurde Königsaue überbaggert.


HeJa
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