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Fahrtechnologie bei extremen Witterungsbedingungen im LFk

 
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Stw.61



Anmeldedatum: 26.02.2008
Beiträge: 15
Wohnort: Dessau-Roßlau

BeitragVerfasst am: 11.12.2009, 17:12    Titel: Fahrtechnologie bei extremen Witterungsbedingungen im LFk Antworten mit Zitat

Stand September 1992

Bei Auftreten von extremen Witterungsbedingungen wie langanhaltender Schneefall,Schneeregen,Eisregen usw,wo die Bedienung der Weiche Probleme bereitet,entscheidet der diensthabende Schichtleiter über die Anwendung dieser Technologie.Er entscheidet (in Absprache mit dem Dispatscher),welche Fahrten durchzuführen bez.einzustellen sind.Weiterhin ist er verantwortlich für die Reienfolge der Arbeiten sowie über den sinnvollen Einsatz der ihm zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte.

In den Stellwerken wird wie folgt verfahren

Stellwerk 40:Die Weichen 104 und 106 sind so zustellen,daß über Gleis 101,
Gleis 106,Gleis 102 und Gleis 113 zur Filmfabrik gefahren werden kann.

Stellwerk 41:Die Weichen sind so zu stellen,daß über die Gleise 101,4,5,7 und 10 nach Wolfen gefahren werden kann.Die Weichen 26 und 29 werden zum Wechseln bzw.Umsetzen der Züge von und nach Wolfen benötigt.

Stellwerk 42:Die Weiche 1 muß freigehalten werden,um die Versorgung der Bunker Wolfen sowie Bunker I und Bunker II der Brifa aufrecht zu erhalten.Die Weichen 2 und17 werden zum Wechseln der Züge von und nach der Bandanlage Delitzsch benötigt.Nach Stellwerk 76 wird über Gleis 7 und nach Stellwerk 41 über Gleis 101 gefahren.

Stellwerk 76:Die Weichen 90 und 100 werden für die Versorgung der der Bunker I und II der Brifa benötigt.Es wird über die Gleise 7,88,85,84 von und nach Stellwerk 42 gefahren.
Es dürfen nur die rot eingezeichneten Weichen bedient werden,wen es unbedingt nötig ist.Alle anderen Bedienungen der Weichen sind zu unterlassen.
Es wird nur auf den Gleisen gefahren die eingezeichnet sind.Abweichend davon darf nur der Schichtleiter LFK genehmigen.

Klaus Kanthak
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KDK
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Night_66



Anmeldedatum: 23.11.2009
Beiträge: 20
Wohnort: Wallenhorst

BeitragVerfasst am: 05.01.2010, 14:01    Titel: leider Antworten mit Zitat

fehlt auch hier das Stw 44...

Tagebau Köckern liefert im Notfall und im Winter schneller Kohle in Richtung der Bun ker in Wolgen als der Tabebau Goitzsche. Köckern war erheblich näher an Film- Farben Bunker dran! Die Weichen dafür waren vom Stw 41 zu bedienen und weit ausserhalb des eigentlichen Stw Bereiches.

Dazu kommt das wir Bereich des Tagebau Köckern 2,4 KV Fahrdrahtspannung hatten und die Kofferwagen heizen konnten.
Die gesamte Strecke Goitzsche Bunker Film, Farben war nur unter 1,2 KV Fahrdrahtspannung und daher waren die wagen auf demlangen Weg auch nicht heizbar. Ich weiss aus eigener Erfahrung das wir selbst "Abraumer" in den Bunker Farben-Fabrik geschickt haben, natürlich mit Kohle beladen, weil die Goitzsche nicht liefern konnte.
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Viele Grüsse

Ralph
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vt670006



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Beiträge: 52
Wohnort: Coswig(Anhalt)

BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 22:01    Titel: Warum Wagenheizung nicht bei 1,2 kV Antworten mit Zitat

Warum konnten die Kohlewagen nicht unter 1,2 kV elektrisch beheizt werden? Die elektrische Kohlewagenheizung muss es doch schon vor Einführung von 2,4 kV Bahnstrom gegeben haben. Question

Ab wann wurden denn die ersten strecken mit 2,4 kV elektrifiziert?

Grüße aus Anhalt

Frank
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Night_66



Anmeldedatum: 23.11.2009
Beiträge: 20
Wohnort: Wallenhorst

BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 08:01    Titel: Moin Antworten mit Zitat

huch du könntest du Recht haben, dass die Zugheizung nur unter 1.2 KV nicht funktioniert und nicht unter 2.4 KV.
Jedenfalls ist mir in Erinnerung geblieben, dass die Züge möglichst lange lange inter 1.2 Kv Strecken halten lassen sollten, eben dann die Heizung funktionierte.

Vielleicht ist ja einer unter uns der , dass mal qualifiziert recherchieren könnte.
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Viele Grüsse

Ralph
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